Drei Monate

Das ist ja oft so. Erst ist man als Blog-Autor total enthusiastisch und schreibt drölf Beiträge am Tag, und dann mal wieder drei Monate nichts mehr. Mehr als drei Monate sollen es bei mir aber nicht werden, deswegen: Ha!

Drei Monate lang hat sich hier nichts getan, dafür in meinem Leben umso mehr: Die Arbeit an meiner Diplomarbeit läuft auf Hochtouren (an), ich hatte die verrückte Idee, mal eine Fernbeziehung anzufangen, meine Haare sind wieder gewachsen und (natürlich) habe ich viel viel geslammt. Zu den ersten zwei Punkten gibt es (hier) nicht viel zu sagen, deshalb schreib ich einfach mal ein bisschen über das Slammen.

Gerade habe ich mal gezählt, seit Anfang 2010 habe stolze 53! Abende auf der Bühne gestanden, das ist fast die Hälfte der Tage, die das Jahr bisher hatte, und das ganze in 35 verschiedenen Städten in ganz Deutschland. Und im Mai stehen auch nur noch 10 an. Ich neige zu Maßlosigkeit. Zu den 53 Auftritten zählen große, kleine, bemerkenswerte, unbemerkenswerte, erfolgreiche und weniger erfolgreiche. Um nur ein paar Dinge zu nennen, die mir spontan einfallen:

Bin im Februar Bremens erster Titelverteidiger geworden, indem ich zwei Monate hintereinander das Slammerfilet gewonnen habe. Habe es im Allgäu geschafft, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen – bei gleichem Slammer-Aufgebot – Letzter und Erster geworden zu sein. Habe es ebenfalls geschafft, einen „Highlander“ in Würzburg („es kann nur einen geben“, Monatssieger treten gegeneinander an um den Saisonsieger zu bestimmen, der den einen Startplatz bei den deutschsprachigen Meisterschaften bekommt) mit Doppelsieg zu beenden. Und zwar gemeinsam mit Moritz „Drei Wunden“ Neumeier, gegen den ich so ein mal (von gefühlten 3000) immerhin nicht verloren habe. Habe der Premiere von „Kunst gegen Bares“ in Hamburg beigewohnt (10 Künstler aller Art treten auf und werden hinter vom Publikum individuell bezahlt) und als Viertplatzierter noch eine stattliche Summe einstecken dürfen. Habe bei einem „Dead vs. Alive“ Slam in Halle die lebenden gegen die toten Dichter vertreten dürfen (bin spontan eingesprungen und sang- und klanglos rausgeflogen), bla, bla, bla, bla, bla. Das liest sich doch sowieso keiner bis zum Ende durch.

Deswegen kommen jetzt noch ein paar Fotos:

Ein großer Slammerhaufen nach dem „Spring Slam“ in Paderborn

Mischa Sarim-Vérollet (mit Haaren, wie ich sie früher mal hatte) und ich (mit einer Brille, wie Mischa sie hat, denn es ist seine)

„Kunst gegen Bares“ in Hamburg: Die Sparschweine, in die die Zuschauer ihre Liebe für die Künstler stecken durften

Ich beim besagten Würzburger Highlander-Slam. Wer hätte gedacht, mich mal mit nur einer Hand am Textblatt zu sehen… (Foto von Anna)

… nachher vielleicht noch ein paar Bilder, muss mal eben in der Cavete vorbeischauen!

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