Hessenslam 2012 in Gießen

Dieses Wochenende fand der nunmehr vierte Hessenslam statt. Nach 2009, 2010 (beide Male Marburg) und 2011 (Eschwege) war dieses Mal Gießen, die Perle der Lahn, Ort der Ausrichtung. Hessenslam, das heißt sekundär: Die 20 besten hessischen Slampoeten fechten den Titel des Landesmeisters unter sich aus (und noch mal zehn im Bereich U20). Primär heißt Hessenslam: Klassenfahrt und Gruppenkuscheln, (fast) alle freuen sich, (fast) alle zu sehen und haben (fast) alle lieb.

Da lässt man sich nicht lumpen: Hotelzimmer-Deko.

Nach einer schönen Eröffnungsshow am Donnerstag mit u.a. Volker Strübing und Dalibor als Bühnengästen und leider nur Elena und mir als späteren Teilnehmern unter den Gästen im Publikum, wurden am Freitag die Vorrunden ausgetragen, die mit leider nicht so viel Publikum trotzdem viel Spaß gemacht haben. Und hinterher gab’s Woscht. Auch prima.

Bleu Broode und Theresa Hahl während sie keine Woscht essen. Aber alle anderen (nicht im Bild)

Samstag ging es dann so richtig bunt zur Sache: Beim Slammermeeting wurden nach einer langen Vorstellungsrunde kurzerhand Kassel für den Hessenslam 2013 und Darmstadt+Umgebung für 2014 beschlossen und lecker Kaffee getrunken.

Slammermeeting. Nicht so langweilig, wie das Bild vermuten lässt.

Später dann Workshops (Steuerrecht für Künstler von AIDA, Burn-Out von Peter und Improvisation von Domi) und das U20-Finale, welches die großartige Jule Weber für sich entscheiden konnte (die damit die Tradition der weiblichen U20-Sieger fortführt).

Workshop.

Im Stadttheater haben dann die „Großen“ vor 600 Zuschauern die Bühne zu ihrem Spielplatz gemacht. Lars und Stefan verkleidet (Anzug und Krawatte), Sönke tanzend mit Maske und Stefans Beatbox, Nektarios opferlammend. Vor dem Auftritt hatte man Gelegenheit, mich als nervliches Wrack hinter der Bühne auf und ab laufen zu sehen, am Schluss dann weniger wrackig und mehr glücklich auf der Bühne stehend. Ins Stechen der besten drei durfte ich (zufällig Hessenslam-Sieger 2009) mit Bleu Broode (zufällig Hessenslam-Sieger 2010) und Theresa Hahl (zufällig Hessenslam-Siegerin 2011), die wir zufällig auch noch 30m entfernt voneinander in der Marburger Oberstadt wohnen (Theresa und Bleu sogar nur 2m). Die Applaus-Abstimmung verfrachtete Bleu auf den dritten Platz, das Schinken-Stechen (es gewinnt, für wen lauter „Schinken!“ gerufen wird) Theresa auf den zweiten. Aber Theresa ist ja auch Vegetarierin. Und ich jetzt mal wieder Hessenslam-Sieger (der damit die Tradition der Marburger Ü20-Sieger fortführt).

Das Schicksal eines Siegerpokals, der aus Marzipan, Nougat und Zartbitterschokolade besteht und irgendwie doch mit allen geteilt wird.

Der Pokal (nicht aus Glas sondern aus Schokolade) hat den Abend leider nicht so gut überstanden, dafür alle Leute. Auch wenn manche heute Morgen beim Hotelfrühstück nicht den Anschein erweckt haben. Ich freue mich jedenfalls saumäßig. Natürlich über den Titel, aber natürlich auch und mehr und immer wieder über dieses wunderschöne, große Gruppenkuscheln namens Hessenslam.

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